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Pongara Nationalpark – Das Montagsparadies

Pongara – Ein Hauch Luxus

Libreville ist eine große Stadt. Nicht so riesig wie viele andere afrikanische Großstädte, aber für Gabun schon echt groß, denn fast die Hälfte der Gabuner leben hier. Die Stadt liegt an einer großen Flussmündung. Wenn man von Libreville aus mit einem Boot auf die andere Seite des Gewässers übersetzt, gelangt man in den Pongara Nationalpark.

Dieses Stückchen Land ist ein echtes Paradies und das wissen die Bewohner von Libreville. Am Wochenende fallen sie zu hunderten ein und überschwemmen das kleine Strandhotel, das malerisch und ruhig am Randes des Nationalparks liegt. Wenn man aber an einem Wochentag den Pongara Park besucht, hat man ihn fast für sich alleine.

Was für ein Glück, dass ich meinen Ausflug an einem Montag gebucht hatte. So hatte ich kein Problem, einen der Buggys mit Fahrer zu engagieren, die Gäste durch den Dschungel kutschieren, der den Großteil der Parklandschaft ausmacht. Der Nationalpark besteht aber nicht nur aus dichtem Urwald und weißen Stränden, sondern auch aus weite Savannen, die saftig grün sind jetzt am Ende der Regenzeit.

In einer der Savannen findet der Fahrer eine Büffelherde. Diese Büffel sehen ganz anders aus, als ich Büffel n Afrika gewohnt bin. Deutlich kleiner, rötlicher und mit lustigen Ohren, fast so wie bei einem Pinselohrschwein. Es sind Waldbüffel. Im Pongara Nationalpark soll es auch Waldelefanten geben und Schimpansen, aber ich muss mich für dieses Mal mit den Büffeln zufriedengeben. Immerhin.

Viele Gäste kommen am Abend, um in der Nacht die Schildkröten bei der Eiablage an den traumhaften menschenleeren Stränden des Parks zu beobachten. Dieses Abenteuer habe ich nicht gebucht. Ich werde aber im Hinterkopf behalten, dass im September Pongara der perfekte Platz ist, um Wale zu beobachten. Wer weiß. Vielleicht komme ich irgendwann wieder in diese Gegend Afrikas. Ich bin auf jeden Fall von Gabun erst einmal begeistert. Pongara ist ein Aushängeschild. Sauber, gut organisiert und an Montagen überhaupt nicht überlaufen. Zudem war das Essen in dem kleinen Resort echt lecker.

Eure Beatrice!

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