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Reisetipp

Ecuador und seine nervösen Vulkane

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Ecuadors Vulkane sind nervös, gefährlich und wunderschön

Ecuador ist ein friedliches und ruhiges Land, das auch recht selten in der Weltpresse Schlagzeilen macht. Die einzigen Unruhestifter, die Ecuador hat, sind seine Vulkane. Der Cotopaxi zählt zu den gefährlichsten Vulkanen der Erde, unter anderem auch, weil etwa 300.000 Menschen unmittelbar neben beziehungsweise unter dem Vulkan wohnen und ständig evakuiert werden müssen, wenn der Cotopaxi Asche, Rauch und manchmal auch Geröll, Lava und Lahar spuckt.

Dazu kommen noch die ziemlich regelmäßig auftretenden Erdbeben in Ecuador. Besonders heftig wurde es zuletzt 2016 im April, als ein starkes Erdbeben im Osten von Ecuador zehntausende von Menschen obdachlos gemacht hat. Die Erde ist an dieser Stelle einfach ziemlich nervös und unruhig. Das fördert aber offenbar den Zusammenhalt in der Bevölkerung. Read More

Tschernobyl – ein Reiseziel? Im Ernst?

By Kurz und schmerzlos No Comments

Ein wirklich bizarres Reiseziel in der Ukraine: Tschernobyl

Tschernobyl ist mit Sicherheit kein beliebtes Reiseziel. Bis vor kurzem war die Stadt alles andere als überhaupt ein Reiseziel, denn sie befindet sich in einer radioaktiv verseuchten Sperrzone. Vor etwas mehr als 30 Jahren, im April 1986, ist im Reaktor 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl der bis dahin und wohl auch seither schlimmste Unfall dieser Art passiert. Heute ist Tschernobyl ein Synonym für die Gefahren, die mit Atomkraftwerken verbunden sind.

Heute, 30 Jahre nach dem Unglück, ist das Gebiet, auf dem sich einst die Stadt Tschernobyl befand, noch immer nicht bewohnbar. Dutzende Dörfer wurden evakuiert und sind seither verlassen. Tschernobyl ist eine Geisterstadt, in der sich heute nur noch die Verwaltung des Sperrgebietes befindet und in der ein paar hartnäckige illegale Siedler leben. Die Arbeitersiedlung Pripyat, die eigens für die Angestellten des Atomkraftwerkes gegründet wurde, befindet sich im Gegensatz zu Tschernobyl nicht in der 30 Kilometer-Zone, sondern in der 10-Kilometer-Zone, in der noch strengere Beschränkungen herrschen. Read More

Phnom Penh – Quirlige Hauptstadt mit Geschichte

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Zauberhafter Königspalast und leckere Tom Yam Suppe

Phnom Penh ist mit Abstand die größte Stadt in Kambodscha und das wirtschaftliche wie auch politische Zentrum des Landes. Verglichen mit Bangkok oder Ho Chi Minh Stadt, könnte man Phnom Penh fast noch als verschlafen bezeichnen, aber auch hier tut sich einiges und die Hauptstadt Kambodschas entwickelt sich rasend schnell weiter.

Ich habe in Phnom Penh all das vorgefunden, was ich mir von einer quirligen asiatischen Hauptstadt erwartet habe. Tausende von Motorrollern, die fast ausnahmslos auch ihre Dienste als Taxi anbieten, wenn sich die Gelegenheit bietet, bevölkern die Straßen. Märkte sprießen am Morgen aus dem Boden und legen ganze Straßenabschnitte lahm. Garküchen erfüllen am Abend die Luft mit ihren Düften, die zwischen verlockend, exotisch und gewöhnungsbedürftig abwechseln. Nur ist eben alles ein wenig harmloser und friedlicher als zum Beispiel im Moloch Manila oder Bangkok.

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Toronto – der vielleicht drittverrückteste Trip 2016

By Kurz und schmerzlos No Comments

Toronto für ein Wochenende? Warum nicht?

Es ist schon hin und wieder vorgekommen, dass mir jemand glaubhaft versichert hat, dass die Reise, die ich geplant hatte, sich nicht lohnt und dass es vollkommener Unsinn ist für so kurze Zeit irgendwo hin zu fahren. Für einen Abend nach Paris oder für eine Woche nach Nepal… alles schon vorgekommen und ich habe es in vollen Zügen genossen. So auch mein Wochenende in Toronto. Ich habe ein paar Tage darüber nachgedacht, ob es verrückt ist, Donnerstags nach Toronto zu fliegen und Sonntags wieder zurück nach Hause zu fliegen, um dann am Montag morgen direkt vom Flughafen aus auf die Arbeit zu fahren. Ich habe beschlossen, dass es ein wenig verrückt ist und dass es eine sehr gute Idee ist.

Am Donnerstagmittag stand ich also in Toronto am Flughafen und wurde pünktlich abgeholt. Dreieinhalb erlebnisreiche Tage standen vor mir und das Wetter war traumhaft. Sonnenschein und mindestens 25 Grad, wovon Deutschland in diesem Juni 2016 nur träumen konnte. Ob ich mich kurz ausruhen wolle… Nein, Himmel, nur das nicht. Wenn ich jetzt nicht wach bleibe, dann liefere ich mich komplett dem Jetlag aus. Also stürzten wir uns gleich ins Gewimmel der Großstadt.

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Montreal – Hitzewelle bei 22 Grad

By Allgemein No Comments

Bunte Stadt mit komischem Akzent

Montreal ist eine bunte und wunderschöne Stadt. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, zumindest im Sommer. Die Menschen hier unterteilen das Jahr in einen Winter, der etwa sechs Monate dauert und eisigen Frost und unmenschliches Wetter mit sich bringt und eine Bauphase, die im Sommer die ganze Stadt in eine einzige Baustelle verwandelt. Das ist natürlich nur ein Scherz. Etwa die Hälfte der Straßen sind trotz Baustellen befahrbar.

Das schöne an Montreal ist seine Vielseitigkeit. Es gibt eine Altstadt mit historischen Gebäuden – die ältesten darunter sind zwar nicht einmal 400 Jahre alt, aber sie sind sehr gepflegt. Dann gibt es das moderne Montreal, wo sich einige eindrucksvolle Wolkenkratzer um schluchtartige Straßen reihen, zwischen denen nur hier und da mal eine kleine Kirche steht. Es gibt das Quartier Latin, das sich im Sommer in ein Ausgehviertel mit dutzenden Straßenbars und –cafés wandelt und das bunte und flippige Schwulenviertel, in dem sich Gay-Clubs und Bars unter der Regenbogenflagge tummeln.

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Mexiko – Pyramiden und Ruinen im Dschungel

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Mehr als Strand und Sonne – Auf in den Dschungel!

An die Reise nach Mexiko denke ich sehr gerne zurück, denn es war meine erste Reise in die sagenumwobene und faszinierende Welt Lateinamerikas. Ich bin seither einige Male zurückgekehrt in diesen Kulturkreis und habe auch fest vor, speziell Mexiko und seine Ruinen wieder zu besuchen. Hier sind ein paar der schönsten Bilder aus dem sonnenverwöhnten und traumhaften Yukatan, das von vielen Touristen nur für Badeurlaube genutzt wird.

Dabei liegt sein Zauber ganz woanders: im tiefen Dschungel. Moskitos, Hitze und Luftfeuchtigkeit hin oder her: Wer nach Mexiko fährt, der sollte sich die Pyramiden im Urwald auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt so viele, dass man eine Auswahl treffen muss. Da ich bei meiner Reise an die Küste von Yukatan verschlagen war, habe ich alles, was von dort aus erreichbar war, erkundet.

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Petra – Weltwunder in der Wüste

By Berufswunsch Tourist No Comments

Ein märchenhaftes Einzelstück in der Wüste

Meine Reise in die Felsenstadt Petra ist nun schon eine Weile her, aber ich habe die Bilder aus der jordanischen Wüste noch sehr gut vor Augen. Petra zählt zu den Weltwundern, die man so schnell nicht vergisst und die ich zu den Top 10 Attraktionen dieser Erde zähle. Petra ist einzigartig, weil die Nabatäer meines Wissens nach sonst nichts vergleichbares hinterlassen haben. Während die Römer den gesamten Mittelmeerraum mit unglaublichen Denkmälern zugepflastert haben, ist diese Felsenstadt, die von den Nabatäern gebaut wurde, ein wunderschönes Einzelstück.

Man gelangt durch eine lange und am Ende sehr schmale und hohe Schlucht zum Eingang von Petra. Hier sind nur Fußgänger und Pferde unterwegs. Schon die Steine der Schlucht, die Siq genannt wird, sind zauberhafte Fotomotive und spätestens am Ende des Siq, wenn man sich dem berühmten Schatzhaus nähert und es durch den schmalen Felsspalt teilweise erkennen kann, packen alle Touristen ihren Fotoapparat aus.

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Skun – ein ganz außergewöhnlicher Markt

By Lieblingskrankheit: Reisefieber No Comments

Ein paar frische köstliche Snacks für Zwischendurch

Skun ist ein winziges Dorf im Süden von Kambodscha. Es ist vollkommen unspektakulär und hat baulich gesehen keinerlei Besonderheiten vorzuweisen. Was Skun jedoch für alle Menschen auf der Durchreise vom Norden nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha, interessant macht, ist der Markt, der hier jeden Tag stattfindet.

Alle Sammeltaxis und Busse, die auf der im Grunde einzigen und wichtigsten Verkehrsverbindung von Norden nach Süden unterwegs sind, halten in Skun an und geben ihren Passagieren die Gelegenheit, sich auf dem Markt mit Lebensmitteln und kleinen Snacks einzudecken, bevor die Reise dann weiter in Richtung Süden oder auch Norden geht. So eine Reise ist nämlich lang und beschwerlich und ohne ein paar stärkende Happen kaum zu ertragen. Die Touristen halten aus einem anderen Grund in Skun an, sind aber alle begeistert von dem Markt in Skun.

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Niagarafälle – Viel Wasser und noch mehr Neonlichter

By Kurz und schmerzlos No Comments

Casinos und 6000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde

Von Toronto aus habe ich einen Ausflug zu den Niagarafällen unternommen. Tatsächlich waren die Niagarafälle der eigentliche Grund für meine Kanadareise im Frühjahr 2016. Nachdem ich die Viktoriafälle und die Wasserfälle von Iguazu gesehen hatte, standen die Niagarafälle als die wasserreichsten Wasserfälle in Nordamerika auf meiner Liste der Naturwunder, die ich besuchen wollte.

Auf jeden Fall gehören sie zu den Top 10 der Wasserfälle dieser Erde und nun waren sie der Grund für meine erste Reise nach Kanada, die sicherlich nicht die letzte gewesen sein wird. Denn so sehr mich das Klima dieses riesigen Landes abschreckt, so schön kann es dort im Frühling und Sommer sein. Außerdem ist Kanada von der Atmosphäre her irgendwie ein bisschen wie eine menschlichere Version der Vereinigten Staaten. Ich will nichts Negatives über die USA sagen, ich liebe dieses faszinierende und abwechslungsreiche Land. Aber Kanada hat den USA in Sachen Weltoffenheit, Politik, Umweltschutz und Friedlichkeit (man schaue sich nur einmal die Waffengesetze an) einiges voraus. Es ist quasi eine gute Alternative für jemanden, der gerne in Nordamerika leben, aber nicht in den USA verklagt, vergiftet oder erschossen werden möchte.

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Madrid – Kunst, Kirchen, Folterungen und Süßigkeiten

By Kurz und schmerzlos No Comments

Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!

Ich kann nicht genau sagen, warum ich es in 36 Jahren nicht geschafft habe, die spanische Hauptstadt Madrid einmal zu besuchen. Sie ist bis vor kurzem eine der wenigen Hauptstädte Europas gewesen, die ich noch nie gesehen hatte und im Grunde ist das eine Schande für eine Weltreisende wie mich. Es wurde also höchste Zeit, diese Weltstadt aufzusuchen und mir ihre Kunstschätze und weltberühmten Plätze und Gebäude anzusehen.

Madrid ist wider Erwarten überhaupt nicht beleidigt, weil ich schon zweimal in Rom, zweimal in Prag und zehnmal in Paris sowie London war und ihm sogar Chisinau und Tirana vorgezogen hatte. Die spanische Hauptstadt empfängt mich im Gegenteil mit Sonnenschein und der überraschenden Tatsache, dass der sehr günstige und etwas dubiose Flughafentransfer tatsächlich wie geplant stattfindet und das auch noch in einem passablen Fahrzeug.

Das Museo del Prado ist wohl eines der berühmtesten der ganzen Welt. Es gehört zudem zu den 20 meistbesuchten Museen der Welt und ist wohl ein absolutes Muss für alle Kunstfreunde. Ab 18 Uhr ist der Besuch des Prado kostenlos für die beiden letzten Stunden des Tages. Als ich pünktlich um 18 Uhr vor dem Eingang erscheine, hat sich schon eine etwa 300 Meter lange Schlange gebildet. Ich musste also einen Trick anwenden, den mir mein sonst sehr vernünftiger und regelkonformer Vater beigebracht hat und mich unauffällig in die Reihen einer ukrainischen Reisegruppe einreihen, die ganz vorne in der Schlange stand. Das hat ganz hervorragend funktioniert und um zehn nach sechs war ich im Prado und das auch noch umsonst. Madrid ist toll. Ich bestaune unschätzbare Gemälde von Francisco de Goya, Diego Velazquez und anderen spanischen Meistern und habe nach zwei Stunden auch dann genug von der Kunst.

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