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Kurz und schmerzlos

Tirana – Die Pyramide ist wieder weiß

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Tirana – Plattenbaucharme und hippe Cafés

Ich glaube, ich war 2014 zuletzt in Tirana. Zwölf Jahre sind zwar eine lange Zeit, aber ich musste dich staunen, wie wenig von der albanischen Hauptstadt mir bekannt vorkam. Bin ich vergesslich geworden? Nein. Das ist es nicht. Tirana hat sich einfach nur rasend schnell verändert. Und zwar fast ausschließlich zum Besseren.

Ich erinnere mich noch gut an den Flughafen, denn als ich damals mit einem der späteren Flieger am Abend gelandet bin und das Flughafenpersonal hinter mir das Gebäude abgesperrt hat, wurde ich damals von dem freundlichen Busfahrer für die Flughafenmitarbeiter mit in die Stadt genommen. Es gab weder Busse noch Taxis und dieser nette Mann wollte nicht einmal Geld von mir annehmen.

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Grenada – Hügelige Insel unter dem Wind

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Grenada – Die Heimat der Gewürze

Meine Tour über die hübsche kleine Karibikinsel Grenada startet in der Hauptstadt St. George. Ein freundlicher älterer Herr namens Francis nimmt mich in Empfang und fährt mich auf seiner Insel umher. Er zeigt mir die bunten Häuser und die vielen Kirchen in St. Greorge und den umliegenden Dörfern. Hier fahren auch die Reggae-Busse in alle Orte der Insel. Es sind bunt bemalte Kleinbusse, in denen immer bis zum Anschlag Reggae Musik läuft. „Wenn dir die Musik zu laut ist, kannst du den Fahrer bitten, sie leiser zu drehen. Er ist verpflichtet, das zu tun. Aber es kann natürlich sein, dass er dich überhaupt nicht hört.“ Ich bin also froh, dass ich in Francis’ Wagen sitze.

Überhaupt ist es abenteuerlich, auf Grenada unterwegs zu sein, denn die Straßen sind extrem eng und noch viel steiler. Unglaublich, welche Steigungen die Autos, Busse und sogar der eine oder andere Lastwagen bewältigen. Die Menschen auf Grenada haben sicherlich durchweg sehr starke Wadenmuskeln.

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St. Lucia – Mehr Bananen als Panama

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St. Lucia – Pitons im Paradies

Auf der kleinen Karibikinsel St. Lucia will ich mir unbedingt die berühmten Pitons anschauen. Dazu habe ich eine Inselrundfahrt gebucht und werde von Quentin in einem Minibus herumgefahren. Das allein ist schon ein Abenteuer. Nicht unbedingt wegen Quentins Fahrkünsten, sondern weil die Straßen auf St. Lucia teilweise sehr steil sind und fast ausschließlich aus Kurven bestehen.

Die Leute hier sprechen Creol, Englisch und Französisch. „Das liegt daran, dass die Insel im 17. Jahrhundert vierzehnmal zwischen England und Frankreich gewechselt hat.“ Sie ist also immer wieder erobert und zurückerobert worden. „Irgendwann konnten dann alle beide Sprachen, weil es einfach zu umständlich war, immer zu wechseln.“

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Martinique – Europa fern von Zuhause

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Martinique – Der ungleiche Kampf der Leguane

Martinique ist ein Überseedepartement von Frankreich, also ein Stückchen Europa, mitten in der Karibik. Hier wird mit Euro bezahlt, die Autos haben französische Kennzeichen und ich muss keine Roaminggebühren zahlen. Am Wetter merke ich jedoch sofort, dass ich im Februar nicht auf dem französischen Festland bin.

Die Hauptstadt der Insel heißt Fort de France und bietet nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten. Eine große Kirche mit einem eigenwilligen Kirchturm und einige historische Bauwerke schmücken die Altstadt. Im Grunde sind die Graffiti, welche die Stadt bunt und karibisch wirken lassen, meine Highlights. Das Fort, welches Fort de France seinen Namen gegeben hat, kann man nicht besichtigen, denn es dient noch immer der französischen Marine als Stützpunkt.

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Madeira – 150 Tunnel und 40.000 Kilo Honig

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Madeira – über den Wolken, mitten im Ozean

Madeira soll ja die schönste Insel der Welt sein. Nachdem ich Madagaskar, Kuba, La Digue und Bali besucht habe, fällt es schwer, das zu glauben. Aber immerhin nachsehen muss ich ja wohl. Das habe ich an einem langen Osterwochenende getan, Anfang April, und ich hatte ein Riesenglück mit dem Wetter. Noch in der Woche vor meiner Ankunft war es stürmisch und kalt. Immer wieder konnten Flugzeuge auf dem kleinen Flughafen nicht landen oder starten. Aber als mein Flieger aus Porto schließlich auf der vor einigen Jahren verlängerten Landebahn aufsetzt, herrscht herrlicher Sonnenschein.

Das Klima und das Wetter auf Madeira sind eine spannende Sache. Wenn man über die Insel fährt, von Osten nach Westen durch einige der über 150 Tunnel oder von der Süd- an die Nordküste, ändern sich die Bedingungen ständig. So erlebe ich in den 5 Tagen fast jede Art von Frühlingswetter. An der Ponta de Sao Lourenco im äußersten Osten von Madeira war es windig und kühl. Hier hat mich die Vegetation ein wenig an die Osterinsel erinnert. Robustes Gras, das dem Wind standhält, dunkle Steine und ein paar wenige Büsche. Sieht es auf den Azoren nicht auch so aus?

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Dominica – Karibischer Regenwald

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Dominica – Insel der 365 Flüsse

Dominica ist zwischen den beiden französischsprachigen Inseln Martinique und Guadalupe. Die Insel war selbst oft genug französisch und zwischendurch immer wieder britisch, dass auch hier ein bisschen Französisch in das Creol gemischt ist. 1978 hat Dominica von den Briten seine Unabhängigkeit erlangt und feiert diese seither jedes Jahr mit einem großen Fest am 3. November. Alle auf der Insel lieben dieses Festwochenende, außer die Agutis, denn sie stehen am Festwochenende nicht wie sonst unter Naturschutz, sondern auch dem Speiseplan.

Der Nationalvogel von Dominica ist die Kaiseramazone, ein grüner Papagei, der nur oben in den tropischen Bergwäldern der Insel lebt. Vier von diesen Kaiseramazonen, deren Abbild auf der Flagge von Dominica zu sehen ist, wurden gefangen und in einen Käfig gesteckt der im botanischen Garten in Roseau steht. Aber alle anderen genießen ihre Freiheit. Wer sie jagt oder ihnen schadet kann im Gefängnis landen.

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Antigua – 365 Strände und kein Wasser

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Antigua und Barbuda – Zwergstaat mit 40 Festungen

Der winzige Staat Antigua und Barbuda liegt auf meiner Route durch die Karibik und ich habe eine Tour mit Kim gebucht, die mir ihre schöne Insel Antigua zeigen will. Wir haben einen ganzen Tag Zeit, aber schon nach einer halben Stunde sind wir von einem Ende der Insel zum anderen gefahren. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten auf der Insel, die im Vergleich zu ihren Nachbarinseln sehr viel flacher ist. Barbuda ist jedoch noch flacher, eigentlich nur eine Sandbank, die maximal 10 Meter aus dem Meer herausragt. Antigua hat immerhin ein paar Hügel, die ein paar hundert Meter aufragen. Auf vielen davon stehen alte Festungen.

Die Festungen sind von den Briten gebaut worden. Etwa vor 300 Jahren, zu der Zeit, als die Briten auch 90% aller Mahagonibäume gefällt und geklaut haben. Stattdessen haben sie Zuckerrohr gepflanzt.

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Sint Maarten – Europas Außenposten

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Sint Maarten / Saint Martin – Leguane und Flugzeuge

Die Insel Saint Martin oder Sint Maarten ist zweigeteilt, nämlich in den etwas kleineren niederländischen Teil und den etwas größeren französischen Teil. Während der französische Teil, Saint Martin, ein Département d’outre mer ist und damit Teil von Frankreich, ist der niederländische Teil ein unabhängiger Bestandteil des niederländischen Königreiches, so wie Curacao.

Die Unterschiede sind sichtbar. So ist die niederländische Seite bunter, geschäftiger, lauter und kommerzieller als die französische. Riesige Hotelresorts säumen die Strände. Restaurants, Bars, Casinos und Bordelle werben um Kundschaft. Ganz offensichtlich wird hier das US-amerikanische Publikum angesprochen. Auf der französischen Seite ist alles etwas ruhiger, die Hotels sind kleiner und es herrscht allgemein weniger Treiben.

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St. Kitts – Ein amerikanischer Urlaubstraum

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St. Kitts und Nevis – Hauptstadt mit Huhn und Graffiti

Auf meiner Karibikreise kam ich auch auf der Insel St. Kitts vorbei, die zu dem kleinen Staat St. Kitts und Nevis gehört. Viele Dinge hat St. Kitts mit anderen westindischen Inseln gemeinsam. Mit St. Lucia und Grenada zum Beispiel die Währung, aber auch die Sprache und die Tatsache, dass alle ehemalige britische Kolonien sind.

St. Kitts war die erste Insel, die „entdeckt“ und besetzt wurde und zwar 1624 von den Briten sowie ein Jahr später auch noch von den Franzosen. Diese beiden Besatzungsmächte haben sich die Insel aufgeteilt. Das Fort Brimstone Hill ist daher eines der ältesten Forts in der Region und steht seit Ende des letzten Jahrhunderts auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

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Augsburg – Kanäle, Kaufleute und kleine Fehden

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Augsburg – Ohne Puppenkiste

Ich kannte Augsburg im Grunde nur von der berühmten Puppenkiste, Urmel, Jim Knopf und all di anderen, aber leider war das Marionettentheater im Sommer geschlossen. Trotzdem hat mich die Stadt sofort in ihren Bann gezogen an einem sonnigen Tag.

Augsburg bietet viel Geschichte. Einst war sie sogar die drittgrößte Deutschlands, und das merkt man, wenn man durch die Altstadt schlendert: Von der alten Römerstadt ist nichts mehr zu sehen, dafür umso mehr von den großen Familien des Mittelalters. Heute herrscht eine angenehme, gemütliche Stimmung. Zwischen Augsburg und München gibt es eine amüsante kleine Fehde, über die man bei einer Stadtführung fast schon mehr erfährt, als einem lieb ist. Dass Augsburg heute im Schatten der Landeshauptstadt steht, haben die Bewohner nie verwunden. Aber sie nehmen es mit Humor und feiern jeden kleinen Sieg.

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