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Kurz und schmerzlos

Freiburg – Wo sind all die Fahrräder?

By Kurz und schmerzlos No Comments

Freiburg – Fachwerk und Bächle

Von Freiburg wusste ich nur, dass es die Fahrradstadt schlechthin ist. Die Fahrradstadt und die Studentenstadt. Ich war etwas enttäuscht, als ich nur ein paar Handvoll Fahrräder gesehen habe auf meinem Stadtrundgang durch Freiburg. Vielleicht ist es an Wochentagen anders? Immerhin habe ich einige Studenten gesehen, die in Bars und Cafés rund um die Universität vegane Tacos, Vollkornsandwiches und Bio-Bier genossen.

Was es im Gegensatz zu Fahrrädern an diesem Sonntag in der erwarteten Menge gab, waren die allgegenwärtigen Bächle. Ich habe sogar zwei Kinder gesehen, die ihre Bächle-Schiffchen auf den kleinen Wasserläufen fahren ließen. Gerne würde ich mal bei einem der Bootsrennen dabei sein.

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Rom – Alle Wege führen nach Rom, immer mal wieder

By Kurz und schmerzlos 2 Comments

Das Kolosseum – Brot und Spiele

Das Kolosseum in Rom habe ich schon zweimal gesehen, aber auch dieses Mal habe ich mir wieder eine Eintrittskarte besorgt und mir das Prachtstück von innen angeschaut. In den letzten ein, zwei Jahren war ich in Tunesien, aus Sizilien und im Libanon. Ich habe also einige eindrucksvolle Amphitheater noch in frischer Erinnerung. Das Kolosseum ist trotzdem eindrucksvoll. Immerhin ist es das größte Amphitheater, das im antiken Rom jemals erbaut wurde und daher natürlich auch das größte noch erhaltene.

Wenn ich mir so ein riesiges Bauwerk anschaue, mit dicken Mauern, so vielen Bögen und Gängen, mit einem unterirdischen Labyrinth an Räumen und Fluren, dann kommt mir oft der Gedanke, wie ich es wohl anstellen würde, wenn ich so ein Monstrum bauen müsste. Es ist fast unvorstellbar, wie gigantisch die Baustelle gewesen sein muss. Was aber vollkommen verrückt erscheint, ist die Bauzeit von weniger als zehn Jahren. Das war allerdings nur zu schaffen mit einem nicht enden wollenden Nachschub an Sklaven, die in den zehn Jahren 24 Stunden am Tag daran gearbeitet haben.

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Las Vegas – alle Jahre wieder

By Kurz und schmerzlos 6 Comments

Las Vegas – immer eine Reise wert

Sicher wundert Ihr euch, warum ich fast jedes Jahre einen Blogartikel über Las Vegas schreibe. Irgendwie passt das doch überhaupt nicht in mein sonstiges Reiseprogramm. Stimmt. Da habt Ihr recht. Aber es gibt Gründe dafür. Einen Grund genauergesagt: Ich habe Familie in Las Vegas. Mein Schwager wohnt dort und daher steht dieses ungewöhnliche Reiseziel jedes Jahr zwischen Algerien, Angola, Albanien und Andorra auf dem Programm: Amerika!

Jedes Mal mache ich ein paar Fotos und ich kenne die Stadt immer besser. Daher spielt mein Roman, der im Herbst in einem deutschen Verlag erscheinen wird, in Las Vegas. Ich halte euch hier natürlich auf dem Laufenden über die nächsten Schritte auf meinem Weg zum ersten Roman, hier und auf Facebook. Ich bin sooo gespannt. Es ist ein humorvoller Roman mit einem Hauch Science Fiction. Okay, es geht um Aliens, aber eben auch um Las Vegas. Trotz aller Vorurteile eine spannende und einmalige Stadt!

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Sydney – Silvester Down Under

By Kurz und schmerzlos 2 Comments

Sydney – Weltstadt mit Quokka

Einiges an Sydney habe ich wiedererkannt. Das eindrucksvolle Opernhaus war vor 19 Jahren schon da. Es ist noch immer ziemlich schön und ungewöhnlich. Und natürlich fotogen. Auch die Harbour Bridge und die Gegend zwischen diesen beiden architektonischen Attraktionen kamen mir bekannt vor. Beides habe ich mir nicht am Silvestertag angeschaut, denn schon ein paar Tage vorher begannen die Vorbereitungen für die Massenveranstaltung am Silvesterabend: Am besten hätte ich wohl ein paar Monate im Voraus eine Location reserviert, von der aus um Mitternacht Opernhaus und Hafenbrücke zu sehen sind. Nächstes Mal weiß ich das.

Silvester im Darling Harbour war aber eine wirklich gute Alternative, denn hier stieg nicht nur zum Jahreswechsel ein gigantisches Feuerwerk, sondern auch eines um 21 Uhr, das genauso lang war und dazu noch fünf weitere kleine Feuerwerke um die Wartezeit zu verkürzen. Da ich Feuerwerk liebe, war der gesamte Abend ein Knaller.

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Great Ocean Road – Schlangenlinien im Süden Australiens

By Kurz und schmerzlos No Comments

Great Ocean Road – Koalas und ein paar Apostel

Die Great Ocean Road an der Küste von Victoria südlich von Melbourne ist als eine der landschaftlich reizvollsten Routen des Kontinents bekannt. Von Melbourne aus bietet es sich an, einen Tagesausflug auf dieser bekannten Strecke zu unternehmen und sich die Landschaft genauer anzusehen.

Jeder, der sich für Australien und insbesondere für den Süden interessiert, hat schon von den zwölf Aposteln gehört. Diese Felsformation liegt an der Great Ocean Road und ist von Melbourne aus der letzte Punkt auf meiner Tour an diesem schönen Sommertag. Da in Australien die Weihnachts- und die Sommerferien zusammenfallen, sind Himmel und Menschen unterwegs. Einheimische und Touristen aus fast allen Ländern.

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Phillip Island – 32.000 Gründe für einen Besuch

By Kurz und schmerzlos, Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Phillip Island – Putzige Gesellen im Smoking

Wenn Ihr mal in Melbourne seid, kann ich Euch einen kleinen Ausflug nach Phillip Island südlich der Hauptstadt von Victoria sehr empfehlen. Verschiedene Touranbieter unternehmen Fahrten in kleinen Reisebussen, aber es ist auch problemlos möglich, mit einem Mietwagen auf die Insel zu fahren.

Phillip Island ist berühmt als die Pinguin-Insel. Und dafür gibt es einen guten Grund. Genauer gesagt 32.000 gute Gründe. Hier leben nämlich 32.000 Pinguine. Es sind Zwergpinguine, die kleinste der Pinguinarten auf der Welt. Die lustigen Gesellen sind nur etwa 35 Zentimeter hoch, haben aber alles, was ein Pinguin so braucht.

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Melbourne – Bunte Mülltonnen und moderne Wolkenkratzer

By Kurz und schmerzlos No Comments

Melbourne – Asiens Köstlichkeiten in Down Under

Melbourne empfängt mich nach einer ungemütlichen langen Flugreise mit strahlendem Sonnenschein und 27 Grad sommerlicher Wärme empfangen. Der deutsche Winter gerät schnell in Vergessenheit.

Melbourne ist eine ganz normale Stadt. Irgendwie hat mich das überrascht. An manchen Ecken erinnert es mich an London oder an Toronto. Je nachdem, in welcher Straße ich bin, fühle ich mich wie in Vietnam, China oder Singapur. Das Gute an Städten, in denen viele Asiaten wohnen, ist, dass es leckeres Essen gibt. Melbourne ist eine kulinarische Reise durch Südostasien, Indien und die verschiedenen Provinzen Chinas. Wer das will, kann natürlich auch australisches Essen genießen, aber die Australier stammen schließlich von den Briten ab und haben daher auch die britische Kochkunst geerbt. Mein Lieblingslokal ist die Nudelküche Mekong, in der ich in fünf Tagen viermal gespeist habe. Bill Clinton soll hier ganze zwei Schalen mit Nudelsuppe gegessen haben. Bei einem einzigen Besuch.

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Lindau – Die berühmteste Hafeneinfahrt

By Kurz und schmerzlos No Comments

Lindau – Altstadt auf der Insel im Bodensee

Die Stadt Lindau am Bodensee ist eine Besonderheit unter den Uferstädten, denn die Altstadt von Lindau liegt auf einer Insel nahe am Ufer, welche durch einen Damm mit der modernen Stadt Lindau verbunden ist. Es ist ein kleines bisschen so wie in Venedig, nur ohne Gondeln, ohne die vielen Brücken und Lindau ist auch nicht ganz autofrei. Gut, es ist fast gar nicht wie Venedig. Es ist einfach Lindau.

Die Altstadt ist hübsch. Darin fallen vor allem einige Kirchen und das Rathaus auf. Letzteres ist mit vollständig bemalten Fassaden versehen, die dutzende Szenen aus der Geschichte der Stadt zeigen. Die drei Kirchen von Lindau könnten nicht unterschiedlicher sein. Eine von ihnen ist schon über 1000 Jahre alt und hat nur wenige Fenster, die zudem sehr hoch liegen und mit dunklen Farben versehen sind. Im Inneren sieht man daher kaum etwas von den uralten Fresken, die an den Wänden noch zart zu erkennen sind.

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Konstanz – Grenzstadt am See

By Kurz und schmerzlos No Comments

Konstanz – Die Macht der Mätressen

Die Stadt Konstanz liegt direkt am Bodensee und zwar auf der Südseite. Wenn man durch Konstanz läuft oder fährt und nicht aufpasst, befindet man sich möglicherweise bald in der Schweiz. Die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz verläuft mitten durch Konstanz. Es ist vielleicht die friedlichste und die am dichtesten besiedelte EU-Außengrenze zwischen einzelnen Gebäuden der Stadt.

Diese besondere Lage hat Konstanz vor etwa 70 Jahren ausgenutzt, um der Bombardierung durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg zu entgehen. Alle Städte in Deutschland hatten ihre Lichter ausgeschaltet, damit die Flieger in der Nacht es schwerer hätten, die Städte auszumachen und die Bomben darüber abzuwerfen. Konstanz spielte ein gewagtes Spiel: Es wurde die Parole ausgegeben, die Lichter alle anzulassen, sodass die Flieger davon ausgehen müssten, es handele sich um eine Schweizer Stadt. Die Rechnung ging auf. Konstanz wurde nicht bombardiert.

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Malta – Von Buttigieg und World War Z

By Kurz und schmerzlos No Comments

Malta – Wo wohnen die leckeren Hasen?

Die kleine Insel Malta erschien mir um die Osterzeit ein lohnendes Ziel, um dem noch immer kühlen Wetter zu Hause für ein paar Tage zu entkommen. Leider war das Wetter in Valletta am Ostersonntag genauso kalt wie zuhause. Aber immerhin gab es einiges zu sehen und der Ortswechsel tat trotzdem recht gut.

Vor ein paar Jahren hatte ich ja schon herausgefunden, dass es in Malta viel Unaussprechliches und viel Katholisches gibt. Diesmal habe ich daher an einer Stadtführung teilgenommen, um mehr über die Geschichte von Valletta zu erfahren. Die Stadt ist zum Beispiel die einzige Hauptstadt der Welt, die vollständig unter dem Schutz der UNESCO steht. Sie ist ja auch recht klein. Da noch Abstriche zu machen, wäre der UNESCO wohl kleinlich erschienen.

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