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Kurz und schmerzlos

Südisland – Unterwegs auf der Ringstraße, Hringvegur

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Südisland – Gletscher, schwarze Strände und flauschige Schafe

Obwohl ich diesmal Island nur einen kurzen Besuch von vier Tagen abgestattet habe, wollte ich immerhin einem dieser vier Tage im Süden der Insel verbringen. Mein Navi war leider nicht in der Lage, die verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu identifizieren. Zumindest kannte es die Namen nicht. Aber glücklicherweise führt die Ringstraße einmal um Island herum und wenn man die erst einmal gefunden hat, ist es auch nicht schwer, sich zurechtzufinden. Alle Attraktionen an der Ringstraße sind ausgeschildert.

So fand ich einwandfrei zum Reynisfjara, dem magischen schwarzen Strand mit der ungewöhnlichen Basaltsteinformation. Hier hatte ich sogar das Glück neben einem kurzen Schauer auch ein paar Sonnenstrahlen zu erwischen. Und das alle in 15 Minuten. Island ist bekannt dafür, dass es sein Wetter wechselt, wie andere ihre Männer. Oder waren es Unterhosen? Auf jeden Fall noch öfter. Reynisfjara liegt fast an der südlichsten Spitze von Südisland. Ein wunderschönes Fleckchen Natur.

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Phallusmuseum – Hunderte Penisse in Reykjavik

By Kurz und schmerzlos No Comments

Phallusmuseum – Die Durchschnittsgröße des menschlichen Penis ist stark umstritten.

Das Phallusmuseum ist genau das, was sein Name vermuten lässt: Es ist ein Museum, in dem es alle möglichen Penisse gibt. Mitten in Reykjavik. Meiner Meinung nach damals wie heute das Highlight in Reykjavik. Einmalig auf jeden Fall.

Das Penismuseum ist 2020 umgezogen und präsentiert seine äußerst merkwürdige Sammlung nun in einem größeren und moderneren Umfeld. Nicht schlecht. Knapp 17 Euro Eintritt sind zwar happig für eine so kleine Ausstellung, aber das Museum ist es trotzdem wert.

Die Ausstellung beginnt mit einer kleinen Hommage an den Gründer des Museums, der auch viele Gegenstände in Penisform geschnitzt hat. Es ist doch immer großartig, wenn jemand sein Hobby zum Beruf machen kann. Dann kommt ein ungewöhnliches Ausstellungsstück und zwar die originalgetreuen Abgüsse aller Penisse der gesamten isländischen Handballmannschaft, die 2008 in Peking bei den olympischen Spielen die Silbermedaille gewonnen hat. Das ist wieder so ein Grund dafür, dass man die Isländer einfach lieben muss. Andere Mannschaften geben ein Buch oder ein Stickeralbum heraus, lassen sich feiern oder vielleicht ein Flugzeug nach sich benennen. Die Isländer lassen Abdrücke ihrer Penisse für das Museum machen. Großartig.

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Reykjavik – Stadt der Penisse und teuren Biere

By Kurz und schmerzlos No Comments

Reykjavik – Eine Regenbogenstraße zwischen Harfe und Kirche

Vor einigen Jahren war ich schon einmal in Reykjavik. Schon damals dachte ich, dass die Stadt im Vergleich mit anderen nordischen Städten durchaus noch deutlich bunter sein könnte. Es gibt zwar einige schöne Häuser, die in knalligen Farben gestrichen sind und auch ein paar schöne Graffiti, aber die sind jeweils so über die Stadt verteilt, dass es nur vereinzelte Ecken sind, wo sich tolle Fotos schießen lassen. Da wurde in den vergangenen acht Jahren kaum nachgebessert. Eine ganze Straße, also der Asphalt selbst, wurde begrüßenswerterweise in den Farben des Regenbogens angemalt. Das macht schon etwas daher!

Die Halgrimmskirkja ist zugegebenermaßen – von außen – ein Meisterwerk. Gefällt mir gut. Ebenso die Harpa, das Opernhaus. Klar, bei Sonnenschein hätten beide noch viel schöner ausgesehen, aber ich habe diesmal nicht allzu großes Glück mit Island und seinem Wetter.

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Geldingadalur – Islands neuer Look

By Kurz und schmerzlos No Comments

Geldingadalur oder auch Geldingadalir zwischen Langahrygg und Fagradalsfjalli

Die Pandemie hat uns allen zugesetzt. Das ging Island nicht anders. Nicht nur die Menschen dort waren enttäuscht über die schlechte Touristensaison 2020, sondern offenbar auch die Insel selbst. Sie hat nämlich kurzerhand im März 2021 beschlossen, ihrem Südwestzipfel, der Halbinsel Reykjanes, ein neues Gesicht zu verpassen. Zunächst gab es etwa 50.000 Erdbeben innerhalb von drei Wochen. Das allein lässt schon auf eine gewisse Entschlossenheit oder Unruhe schließen.

Nun. Seit dem 19. März 2021 ist die Gegend um Geldingadalur ein riesiger Touristenmagnet. Riesig mit Einschränkungen, denn im März und April war es noch nicht ganz so einfach, nach Island zu reisen. Mittlerweile ist es – zumindest für geimpfte und genesene Besucher – mit geringen Einschränkungen machbar.

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Grenzenlos – Boah, ich komme ins Fernsehen!

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Abenteuer Dreharbeiten

Das Saarland ist klein. Das hat sich sicher schon rumgesprochen. Im Saarland ist es auch so, dass jeder immer jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt… Und auf diese Weise kennt man am Ende das ganze Saarland. Das kann unangenehm sein (Szenario: Man bewirbt sich um eine Stelle und will total professionell rüberkommen und dann: „Ach, bist du nicht die Tochter der Cousine der dicken Betty, die in der peinlichen Schlagerband gesungen hat?“ oder „Bist du der Sohn vom Backes Hannes, der viermal in Rümmelbach beim Rostwurst-Wettessen gewonnen hat?“)

Das nur nebenbei. Wer aus dem Saarland kommt, der kennt das. So geschah es auch, dass die Crew vom Saarländischen Rundfunk, SR, auf mich aufmerksam geworden ist. Einer der Kamera-Männer hat vor etwa 20 Jahren in derselben Disco die Nächte durchgemacht wie ich. Dank Facebook hatten wir auch die ganze Zeit ganz locker Kontakt gehalten.

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Corona – Jahr Nummer 2

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Die Zeit der Langeweile

Es ist nun fast April 2021. Die Pandemie hat die Welt seit nunmehr über einem Jahr im Griff. Gab es im Sommer 2020 eine leichte Auszeit und die Möglichkeit, ein wenig umher zu reisen, ist die Welt aktuell wieder genauso unerreichbar wie vor einem Jahr.

Seit ziemlich genau 18 Wochen bin ich nun an mein Haus gefesselt. Ganze neun Urlaubstage habe ich inzwischen verschwendet, einfach, weil ich sie nehmen musste. Natürlich ist ein freier Tage zu Hause immernoch besser als ein Tag auf der Arbeit. Aber es war für mich eine vollkommen neue Erfahrung, einen solchen Tag zu verbringen und dann auch noch zu genießen.

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Bad Ems – Wunderbare Langeweile

By Kurz und schmerzlos No Comments

Bad Ems – Gemach, Gemach mit einem Touch Exotik

Bad Ems war auf meiner coronabedingten Deutschlandreise eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp, denn ich brauchte zwischen meinen Zielen einen Ort zum übernachten. Erstaunlicherweise fand ich in diesem fast schon noblen und recht bekannten Kurort ein wirklich günstiges Hotel mit Frühstück und allem Komfort, den ich mir nur wünschen konnte.

Da ich also schon einmal da war, wollte ich natürlich auch einen kurze Spaziergang durch Bad Ems machen. Dabei wurde schnell klar, dass die kleine Gemeinde nicht am Hungertuch nagt. Bad Ems hat einen riesigen Park, von dem Teile nur für Inhaber einer Kurkarte zugänglich sind. Die Uferpromenade an der Lahn ist nicht von schlechten Eltern. Gepflegte Blütenpracht säumt die Flaniermeile.

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Buchenwald – Ein Ort des Grauens

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Buchenwald – Ein Ort der Erinnerung und des Nie Wieder!

Nur wenige Kilometer von Weimar entfernt befindet sich das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Es liegt nicht, wie man sich das immer vorstellt, irgendwo versteckt in der Ödnis, sondern auf einem bewaldeten Hügel, den man von weither sehen kann. Heute ragt auf diesem Hügel das riesige Mahnmal aus Beton auf, welches dort errichtet wurde, wo riesige Massengräber gefunden wurden.

Das Mahnmal steht an der Blutstraße, die von den Häftlingen so genannt wurde, weil bei ihrem Bau viele viele Liter Blut geflossen sind und viel zu viele Menschen umgekommen sind. Fährt man auf der Blutstraße weiter, gelangt man zu einem großen Parkplatz, der sich direkt bei den ehemaligen Gebäuden befindet, in denen einst die Ausbildungsstätte für den Nachwuchs der SS-Totenkopfverbände befand. Sowohl für die Errichtung des Arbeitslagers als auch für die Ausbildungsstätte der künftigen KZ-Aufseher musste sich Weimar bewerben. Es war eine öffentliche Ausschreibung. Und das Lager für Zwangsarbeiter brachte der Region den erwünschten Aufschwung. Viele Aufträge ergaben sich allein durch den Bau. Zwar bewältigten die Häftlinge die Arbeit, aber es musste ja jede Menge Material geliefert werden.

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Marburg – Eine Schönheit auf dem Hügel

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Marburg – Mitten in Deutschland

Unter Marburg stellte ich mir irgendwie eine hippe Studentenstadt vor. Umso erstaunter war ich, als ich an einem wunderschönen Spätsommertag schließlich mitten in einer traumhaften Fachwerkhauskulisse stand, die sicherlich zu den schönsten in Deutschland gehört.

Erstaunlich viele Treppen und steile Gässchen gibt es in Marburg, die sich zwischen dem Fachwerk entlang schlängeln und die Stadt noch malerischer machen. Der Marktplatz ist trotz Corona ein Quell der Lebendigkeit. Viele Restaurants haben ihre Tische ins Freie verlagert und Gäste wie auch Gastronomen freuen sich unheimlich darüber, dass der Sommer so lange andauert. Das gefällt natürlich auch mir.

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Wien – Zwischen Sissi und Schnitzel

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Wien – noch schöner im Sommer

Ich esse keine Wiener Schnitzel und keine Wiener Würstchen. Ich mag keine Sachertorte. Ich habe noch nie den berühmten Sissi-Film gesehen und habe auch nicht vor, das jemals zu tun. Aber Wien mag ich. Wien ist eine dieser Städte, bei denen man sich gut vorstellen kann, da zu wohnen.

In diesem Corona-Sommer habe ich mich ganz besonders auf die Reise nach Wien gefreut, denn es war nach sieben abgesagten Trips der erste, der tatsächlich stattfand. Ich hatte fast schon nicht mehr daran geglaubt und dann saß ich endlich wieder in einem Flieger. Und dann gab es bei der Luxair auch noch Cremant, für den man 15 Minuten lang seine Maske abnehmen durfte. Ich war also schon entsprechend gut gelaunt, als ich nach einem kurzen Flug in Wien ankam.

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